Unsere Schule - Schulportrait Die Verlässliche Grundschule Karl-Söhle-Schule Hankensbüttel (KSS) ist eine dreizügige Grundschule mit Schulkindergarten und hat gut 270 Schüler in 12 Klassen und 13 Kinder im Schulkindergarten. Die Schüler kommen zum größten Teil aus der Gemeinde Hankensbüttel sowie den Gemeinden Dedelstorf und Obernholz; aufgeschlüsselt ergibt sich folgendes Bild: Gemeinde Hankensbüttel Hankensbüttel Emmen Alt-Isenhagen Gemeinde Dedelstorf Oerrel Dedelstorf Langwedel Lingwedel Repke Allersehl Weddersehl Gemeinde Obernholz Steimke Schweimke Bottendorf Wettendorf Wierstorf Wentorf Der Grundschulstandort Hankensbüttel hat einen ländlichen Einzugsbereich. Circa die Hälfte der Kinder erreicht die Schule mit Schulbussen. Für die anderen wurde ein Schulwegplan erarbeitet (siehe unter Formulare). Das Kollegium der Karl-Söhle-Schule besteht zurzeit aus 14 Kolleginnen und 2 Kollegen. Außerdem gehören sechs pädagogische Mitarbeiterinnen, eine Sekretärin und ein Hausmeister zu unserem Team. Zwei Kolleginnen der Förderschule in Wittingen kommen für derzeit 24 Stunden in der Woche für die sonderpädagogische Grundversorgung der 1.-3. Klassen sowie für Kinder mit festgestelltem Unterstützungsbedarf zu uns. Pädagogische Schwerpunkte Seit 1961 nennt sich die damalige Volksschule und heutige Grundschule in Hankensbüttel "Karl- Söhle-Schule". Der Schulrat Dr. Krause gab in seinen Wünschen zu der Namensgebung seiner Hoffnung auf eine erfolgreiche Verpflichtung der Schule für musikalisches Leben Ausdruck. Theaterarbeit und Musik nehmen bei uns einen hohen Stellenwert ein. Die Schüler fahren jedes Jahr zur Schultheaterwoche nach Braunschweig. Einen besonderen Schwerpunkt unseres pädagogischen Handelns sehen wir im sozialen Lernen. Wir legen großen Wert auf ein freundliches und respektvolles Miteinander von Klein und Groß. Freude an der gemeinsamen Arbeit, Toleranz und Wertschätzung schaffen ein positives Wir-Gefühl. Wir fördern einen gewaltfreien, fairen und vertrauensvollen Umgang miteinander. Ziel unserer pädagogischen Bemühungen ist es, unseren SchülerInnen eine vertraute Umgebung zu bieten, in der sie sich zu einer selbstbewussten, eigenständigen und konfliktfähigen Persönlichkeit entfalten können. Um den motorischen Bedürfnissen unserer SchülerInnen entgegenzukommen bzw. diese anzuregen, bietet das Schulgelände vielfältige Bewegungsangebote. Gerade rechtzeitig zu unserem Jubiläum wurde unser "alter Schulhof" umgebaut und mit neuen Spielgeräten ausgestattet. Neben dem normalen zweistündigen Sportunterricht findet Sportförderunterricht statt. Im Sommer gehen wir ins nahegelegene Waldbad und veranstalten jährlich Bundesjugendspiele, im Winter folgt einen Turntag in den beiden Turnhallen. In den Unterricht werden unterschiedliche Bewegungsphasen eingebaut. Weitere Möglichkeiten zur körperlichen Aktivität bieten Unterrichtsgänge und die Arbeit im Schulgarten. Bei der Gestaltung des Schulgebäudes werden alle Klassen mit einbezogen. Ergebnisse aus dem Unterricht (vorwiegend Kunst) und aus Arbeitsgemeinschaften werden in den Fluren ausgehängt oder in Vitrinen ausgestellt. Somit wird durch die Gestaltung des Gebäudes nicht nur eine anregende Atmosphäre vermittelt, sondern auch das Interesse füreinander verstärkt, Aufmerksamkeit für das Geschehen außerhalb der eigenen Klasse gefördert und Stolz auf den eigenen Beitrag ermöglicht. Seit dem Schuljahr 2013 kümmern sich verstärkt die SchülerInnen der Forum-AG um die Flur-, Forum- und Eingangsgestaltung. Die Arbeiten können aber nach wie vor von allen anderen Klassen ergänzt werden. Wir wollen unseren SchülerInnen grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln und ihnen dabei helfen, erfolgreich zu lernen. Wir fördern deshalb die Lern- und Leistungsbereitschaft unserer SchülerInnen, indem wir ihre individuellen Fähigkeiten stärken und sie durch positive Rückmeldungen motivieren. Die Kooperation mit außerschulischen Einrichtungen ermöglicht es uns, den Bildungsauftrag nicht allein erfüllen zu "müssen". Wir geben den SchülerInnen so die Möglichkeit, ihre Lernerfahrungen an vielen Orten stetig zu erweitern. Regelmäßig wird auch der Unterricht in der Schule durch den Besuch externer Fachleute bereichert. Um unseren SchülerInnen diese tolle Möglichkeit des ganzheitlichen Lernens an unterschiedlichen Orten, die wir nicht abdecken können, zu ermöglichen, werden wir auch weiterhin mit externen Partnern kooperieren. Die KSS liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zu vielen außerschulischen Lernorten: das Otterzentrum, das Waldstück ‚Hagen' mit dem ‚Emmer Bach', das Kloster Hankensbüttel sowie landwirtschaftliche Betriebe wie Imkereien und Bauernhöfe werden in den Unterricht bzw. in die Arbeitsgemeinschaften regelmäßig mit einbezogen. Mit dem außerschulischen Lernort "Regionales Umweltbildungszentrum" (angegliedert an das Otterzentrum) findet eine ständige Kooperation der 1. bis 4. Jahrgänge mit vielfältigen Umwelt-Themen wie "Wasser" oder "Tiere" statt. Das Gewaltpräventionskonzept basiert zurzeit auf drei Säulen. Die erste Säule ist der wöchentlich stattfindende Klassenrat. In diesem Gesprächs-kreis werden Probleme der Klasse besprochen, Lösungen erarbeitet und in einem guten Miteinander umgesetzt. Die Gesprächsführung hat in Klasse 1 der Klassenlehrer. In den höheren Jahrgängen kann dies aber auch an Schüler übergeben werden. Die zweite Säule ist der Stille- und Entspannungsraum. Seit Beginn des Jahres 2009 steht sowohl den Lehrern als auch den Schülern der Stilleraum zur Verfügung. Dabei geht es vorrangig darum, Regeln zu entwickeln, die einen reibungslosen Ablauf in der gemeinsamen Nutzung aller gewährleisten. Der Raum steht den Kindern in den großen Pausen unter Anleitung zur Verfügung. Das Ziel soll hier sein, dass die Kinder lernen, sich an Absprachen zu halten und sich auch alleine in dem Raum aufhalten können, wenn sie das Bedürfnis nach Ruhe, leiser Musik oder Alleinsein verspüren. An mehreren Tagen werden Angebote gemacht (einfache und konzentrierte Stilleübungen, Fantasiereisen, Bewegungsspiele und Tanz mit entspannenden Elementen, meditative Übungen (Mandalas, Bildbetrachtungen, Körperwahrnehmung), Atemwahrnehmung und -schulung, Übungen aus dem Yoga und der Kinesiologie), zu denen sich eine kleine Gruppe von Kindern einfinden kann. Da sich die Angebote wiederholen, ist jedem Kind die Möglichkeit gegeben, daran teilzunehmen. Die dritte Säule bildet der an der Schule tätige Beratungslehrer. Seit 2014 haben wir die vierte Säule - das Kinderstreitschlichterprogramm zunächst "auf Eis gelegt". Es fanden sich nur wenige Kinder, die an der Streitschlichterausbildung teilnehmen wollten. Auch wurde die Hilfe der Streitschlichter während der Pausen von den anderen Kindern zu selten in Anspruch genommen, so dass wir dieses Programm zunächst ausgesetzt haben. Es ist die wichtigste Kunst des Lehrers, die Freude am Schaffen und am Erkennen zu erwecken. (Albert Einstein) Impressum/Kontakt