Herzlich willkommen an der Karl-Söhle-Schule Die Grundschule Karl-Söhle-Schule (KSS) steht auf einem der höchsten Punkte in Hankensbüttel, am Rande der Lüneburger Heide, und ist von weitem sichtbar. Die Schule ist dreizügig und es werden die Klassen 1 bis 4 und ein Schulkindergarten mit ca. 270 SchülerInnen unterrichtet. Zum Schuljahr 2013 / 2014 wurde in Niedersachsen verbindlich die inklusive Schule eingeführt. Das bedeutet, dass Eltern von SchülerInnen mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung die Wahl haben, ob ihr Kind an einer allgemeinen oder einer Förderschule unterrichtet werden soll. Für die Samtgemeinde Hankensbüttel wurde die KSS als Schwerpunktschule für körperlich beeinträchtigte Kinder benannt. Wann wurde die Schule erbaut? Am 9. August 1914 fand die Einweihung der Volksschule am Fillerberg statt. Der Neubau der Schule wurde durch die Änderungen des Schulleistungsgesetzes im Jahr 1908 nötig, in dem die Hankensbüttler akzeptieren mussten, dass ihre Kinder, die sie bisher nach Isenhagen geschickt hatten, zukünftig in Hankensbüttel beschult werden. Die vorhandenen drei Klassen (Unter-, Mittel- und Oberklasse) in Hankensbüttel waren nun überfüllt, während in der Isenhagener Schule nur noch wenige Schüler verblieben. Deshalb ordnete 1910 die Königliche Regierung in Lüneburg an, dass die Isenhagener und Hankensbüttler Schulen zusammen nur noch eine Schule bilden dürfen. Der Celler Architekt Otto Haesseler entwarf und plante den Bau gemeinsam mit seinem Mitarbeiter Karl Dreher. Es sollte eine Schule mit vier Klassen mit Nebenräumen sowie einer Schuldienstwohnung entstehen. Im rechten Winkel sollte die Turnhalle platziert werden. Da sich die Kosten statt der 48.000 Mark auf 72.000 Mark beliefen, wurde vom Bau der Turnhalle abgesehen und später der Bau einer offenen Halle genehmigt. Der Bau des B-Gebäudes folgte im Jahr 1962 mit 6 Klassen- und 4 Sonderräumen. Nach kurzer Zeit waren die Räumlichkeiten wieder ausgeschöpft und das C-Gebäude wurde 1968 errichtet. Woher hat die Schule ihren Namen? Anlässlich des 100. Geburtstages von Karl Söhle im Jahr 1961 beschloss der Gemeinderat, die Volkschule in Karl-Söhle-Schule umzubenennen. Wer war Karl Söhle? Karl Söhle wurde am 1. März 1861 in Uelzen geboren und verbrachte seine Kindheit und Jugend in Hankensbüttel. Auf Wunsch seines Vaters wurde Söhle Lehrer. Erfüllung fand er in diesem Beruf nicht und er hängte mit Freuden den Schuldienst an den Nagel, um am Konservatorium in Dresden Musik zu studieren. Finanzielle Unterstützung erhielt er vom Hankensbüttler Amtsrichter Töpel. Der Abschluss wurde durch das unregelmäßige Fließen der finanziellen Mittel, das Zerwürfnis mit Töpel und einer Krankheit nicht erreicht. In späteren Jahren erwarb Karl Söhle aber trotzdem die Würde eines Musikprofessors. Durch die Aufgabe der Ausbildung am Konservatorium begann seine Karriere als Schriftsteller. In seinen Werken kamen immer wieder Geschichten aus dem Isenhagener Land vor. Es ist die wichtigste Kunst des Lehrers, die Freude am Schaffen und am Erkennen zu erwecken. (Albert Einstein) Impressum/Kontakt